in ,

"Zeit ist Geld" – und wie dieser Irrtum deinen Reichtum

Lieber Leser

dieser Artikel ist Teil der Artikelserie für Börsen-Einsteiger. Schau also auch gerne dort vorbei um weitere Einstiegspunkte für die Börse kennen zu lernen.

Wer Geld verdienen möchte, der muss dafür arbeiten. So wird es uns seit unser Kindheit her erzählt. Eltern, Großeltern und konservative Verwandte bestärken uns in diesen Glauben. Wir würden eine gute schulische Grundausbildung, eine ehrliche Ausbildung und ein bildendes Studium benötigen um dann einen vermeintlich sicheren Job mit „gutem“ Einkommen zu erhalten.

Das ist ein Lebensweg, den du gehen kannst. Das ist vollkommen in Ordnung. Und jeder der mit diesem Weg glücklich ist, der hat dieses Glück verdient und ich wünsche ihm oder ihr alles erdenklich Gute.

Was ich für mich aber bereits vor 10 Jahren gelernt habe ist, dass du deine Zeit nicht unbedingt in einem Arbeitsverhältnis gegen Geld eintauschen musst, sondern auch jederzeit mit der Entkopplung beider Punkte voneinander starten kannst.

Harte Arbeit und ein ehrenvoller Job?

Bereits in meiner Schulzeit habe ich die Diskussion im Film Good Will Hunting über „ehrenvolle Jobs“ mitverfolgt. Und im späteren Leben kamen immer mehr eigene Gedanken zu diesem Thema mit dazu.

Meine Großmutter und auch meine Mutter haben ihr gesamtes Berufsleben als Krankenschwestern in medizinischen Einrichtungen und Krankenhäusern verbracht.

Diese Berufe sind sehr wichtig für die Gesellschaft. Denn hier werden Leben gerettet, Menschen gepflegt und Leiden gemindert. Ein Job den wir als ohne Probleme als ehrenvolle Aufgabe betiteln können.

Doch reich werden lässt es sich damit nur selten. Die Gehaltsstufen sind öffentlich einsehbar. Und in unserer Welt entspricht es der Wahrheit, dass das Gehalt für eine Position oft aus Angebot und Nachfrage besteht. Es verdient also nicht der am meisten Geld, der eine ethisch wichtige Funktion inne hält, sondern der der eine große Nachfrage mit einem guten Angebot befriedigen kann.

„Zeit ist Geld“ beschränkt dein Einkommen

Die Einstellung, dass Zeit Geld produzieren würde ist tatsächlich falsch. Viel harte Arbeit in oben beschriebenen Berufen sorgt nicht für das beste Einkommen. Und das obwohl in diesen gesellschaftlichen so wichtigen Positionen doch Unmengen an (unbezahlten) Überstunden anfallen.

Lass mich dich mit auf die Reise nehmen in meine Vergangenheit. Als ursprünglich gelernter Sport- und Fitness Kaufmann (das ist ein kaufmännischer Beruf), habe ich auch eine Zeit lang als Verantwortlicher einen SPA geleitet. Da die Anlage sehr klein war, war ich zu sehr stark operativ eingespannt.

Bedeutet also ich habe für Einnahmen meine Tätigkeit ausgeführt und Menschen massiert. Damals ließen sich Preise von 40€ pro 30 Minuten oder 70€ für eine Stunde ganz gut durchsetzen. Natürlich gehen hier noch Materialkosten und Steuern von ab.

In einer 40 Stunden Woche, welche zu 100% operativ ausgelastet wäre, wären also Einnahmen in Höhe von 2.800€ möglich gewesen. Auf dem Monat also 11.200€. Das klingt im ersten Moment nach viel Geld. Doch ist eine so hohe Auslastung in der Praxis nicht vermöglichbar.

Zudem fallen diverse Kosten für Material, Vermarktung, Mieten, Lizenzen, Steuern und viele andere Punkte an, die du so im ersten Moment gar nicht auf dem Schirm hast.

Auch wenn ich Überstunden machen würde, würden meine Umsätze immer nur im gleichen Maße wie der zeitliche Einsatz steigen. Und dem sind (da wir keine Maschinen sind) natürliche Grenzen gesetzt.

Doch was kann hier die Lösung sein?

Vollständiger Artikel auf:

Jetzt den Artikel auf Finanz-Illuminati lesen

Beitrag melden

Geschrieben von Finanz.illuminati

Was denkst du über den Beitrag?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Immobilienblase vs. Immobilienboom: Bleibt der Immobilien-Crash

Robert Halver: Warum Aktionäre reich werden – und Schwarzmaler absaufen // Mission Money