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Die Bild-Zeitung interviewte mich: “Die Krise ist eine enorme Chance”

Die Bild-Zeitung hat mich interviewt. Ich sehe die Börsenkorrektur als schöne Nachkaufchance. Ich habe ein paar PayPal, Intel und Under Armour eingesammelt – diese Aktien haben besonders gelitten.

Attraktiv finde ich auch den Hersteller von Bohrmaschinen und Sägen, Stanley Black & Decker. Die Aktie ist binnen zwölf Monaten um 44 Prozent eingestürzt. Dabei handelt es sch um eine Dividendenmaschine, die seit über 54 Jahren die Ausschüttung in Folge erhöht hat. Ich habe einen kleinen Artikel für die “Euro am Sonntag” über den Bauzulieferer geschrieben. Ich besitze die Aktie allerdings nicht, hab sie aber auf dem Schirm.

Ansonsten gilt: Durchatmen. Konzentrier dich auf deine Karriere, Hobbys, Familie, Freunde. Wenn du aus der Mittelschicht bist, kannst du ein beträchtliches Depot aufbauen, ein Erbe ist nicht nötig. Mit einer sparsamen Einstellung und Fleiß ist Erstaunliches möglich.

Kauf günstige, gesunde Firmen. Oder nimm einen ETF.

Gewöhn dich an Krisen. Sie kommen und gehen. Akzeptier volatile Börsen. Das ist die Situation:

  • es herrscht große Unsicherheit, Angst, Panik
  • es kommt eine Krise nach der anderen
  • turbulente Märkte
  • umprofitable Tech-Aktien kollabieren
  • Inflation und keine Zinsen für Ersparnisse
  • Bauzinsen steigen wieder
  • Immobilien bleiben kaum bezahlbar
  • hohe Mieten
  • steigende Lebensmittelpreise

Fazit: Die Börse ist nach der Korrektur attraktiver geworden. Bleib optimistisch.

Wie kannst du vernünftig für das Alter vorsorgen? Aktien und ETFs. Daran ändert sich nichts durch die Krise.

Lies einfach weniger negative Schlagzeilen. Schwierige Zeiten sind gute Zeiten zum Investieren.

Sardinien – die Insel mit den gesunden Senioren

Ich erhole ich mich auf Sardinien. Die Lebenserwartung ist sehr hoch auf der italienischen Insel. Es gibt kaum einen anderen Ort, an dem die Menschen älter werden. Ich glaube, es liegt nicht nur an den Genen und der mediterranen Ernährung, sondern auch an der finanziellen Unabhängigkeit. Die Sardinier besitzen ihre Häuser und leben bodenständig. Dadurch haben sie wenig Druck. Weniger Stress im Beruf.

Große Protzautos sind eine Seltenheit. Die meisten fahren kleine alte Autos, nehmen das Rad oder die Beine, so jedenfalls mein Eindruck. Die Meeresluft ist sicherlich hilfreich. Der Strand ist überall in der Nähe.

Jetzt den Artikel auf TimSchaeferMedia.com lesen

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Written by Tim Schäfer

Der Journalist Tim Schäfer lebt seit dem Frühjahr 2006 in New York. Wöchentlich berichtet er über die Geschehnisse an der Wall Street für Euro am Sonntag und Börse Online, zwei führende deutschen Wirtschaftspublikationen. Darüber hinaus schreibt er für das aktien-Magazin und die Börsenbriefe Prior Global und Prior Börse.

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